Steuerrecht in Spanien

Mit Spanien hat Deutschland ein sog. Doppelbesteuerungsabkommen unterzeichnet. In diesem Abkommen wird geregelt, wie eine evtl. Doppelbesteuerung zu behandeln ist. Dies betrifft allerdings nur das Einkommensteuer.

Diese kann dadurch entstehen, dass eine Person in einem Staat ansässig ist, Einkünfte aus Quellen in dem anderen Staat bezieht. Denn der Staat der Ansässigkeit erhebt Steuer für das weltweite Einkommen; der Staat der Quelle erhebt auch Steuer aus dem Einkommen, das aus dieser fließt.
 
In einem solchen Abkommen wird geregelt, welcher Staat welches Einkommen versteuern darf. Ist eine Person zum Beispiel in Spanien steuerlich ansässig, die auch eine Immobilie in Deutschland vermietet, dann wird dieses Einkommen in Deutschland nur in Deutschland versteuert. Dieses Einkommen hat allerdings Einfluss auf den Steuersatz in Spanien.
 
Für die Erbschaftsteuer existiert ein solches Abkommen nicht mit der Folge, es tritt in solchen Kontellationen immer eine Doppelbelastung. Daher ist es sehr sinnvoll, den Erbfall genau zu planen, damit die Steuerlast minimiert werden kann.